Aufgrund der steigenden Heiz- und auch Stromkosten sowie dem umweltbezogenen Umdenken entscheiden sich immer mehr Menschen für Erdwärmesysteme – diese können nicht nur zum Heizen und Kühlen genutzt werden, sondern darüber hinaus auch zur Erzeugung von Strom.
Umweltenergie fördern
Im Bereich der Erdwärmesysteme gibt es allerdings Unterschiede, die nicht zuletzt auch die Art der Wärmeförderung betreffen. So kann man die Erdwärme sowohl mit Hilfe von Sonden nutzbar machen, als auch mit Hilfe von so genannten Flächenkollektoren. Während die Flächenkollektoren in einer Tiefe von rund eineinhalb bis zwei Meter verlegt werden können, müssen für die Sonden Bohrungen von 50 bis 100 Meter vorgenommen werden.
Zwei Erdwärmesysteme
Mit jenen Erdwärmesystemen, die mit Sonden funktionieren, können höhere Temperaturen erreicht werden, was sich natürlich positiv bei den Stromkosten bemerkbar macht. Bei der Nutzung von Flächenkollektoren ist die Wärmeausbeute bzw. die Temperatur nicht so hoch und es fallen entsprechend höhere Stromkosten an. Dafür ist das Verlegen der Flächenkollektoren jedoch wesentlich günstiger, denn dafür zahlt man nur rund die Hälfte der Kosten, die für eine Bohrung anfallen würden.
Kosten von Erdwärmesystemen sind unterschiedlich
Unter den Erdwärmesystemen gibt es sowohl einfache Varianten als auch Hightech-Systeme – für welche man sich am Ende entscheidet liegt demnach an verschiedenen Faktoren und nicht zuletzt auch mal wieder am lieben Geld.
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Illustrationen © happychild, eyecat, BBB3 - Fotolia.com